Gemeinsamer Antrag im Hauptausschuss
Die Fraktionen von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen haben im Hauptausschuss am 13. April 2026 einen gemeinsamen Antrag eingebracht, der eine klare Neuausrichtung der kommunalen Investitions- und Baupolitik vorsieht. Der Antrag fand breite Unterstützung durch SPD und UWG und wurde mit nur einer Gegenstimme (Bürgermeister) angenommen.
Zentrales Anliegen des Antrags ist die Entscheidung, keinen Neubau einer Schule auf dem Krewel‑Areal oder im bestehenden Krewel‑Gebäude zu verfolgen. Das bereits erworbene Grundstück bleibt unberührt. Stattdessen sollen die bestehenden Schulgebäude schrittweise und nach Priorisierung sowie Haushaltslage renoviert werden. Die Antragssteller betonen, dass die Bildung der Kinder weiterhin im Vordergrund steht und Investitionen zielgerichtet erfolgen müssen.
Ebenfalls beschlossen wurde die Aufhebung des früheren Ratsbeschlusses zum Neubau des Rathauses in der Schulgasse. Die Antragssteller sprechen sich dafür aus, zunächst die schulischen Maßnahmen umzusetzen und eine Rathausrenovierung erst im Anschluss zu prüfen. Ein Neubau wird damit nicht ausgeschlossen, aber klar nachrangig behandelt.
Das städtebauliche Projekt „Talachse“ soll weiterhin aktiv verfolgt werden, da es aus Sicht der Fraktionen ein wichtiger Baustein für die zukünftige Entwicklung des Ortskerns bleibt.
Sascha Liene hob in der Sitzung die „historische Bedeutung“ des gemeinsamen Antrags. Er betonte, dass man sich „ehrlich machen“ müsse und der Verwaltung eine klare Richtung vorgeben wolle. Ziel sei es, verantwortungsvoll zu handeln und keine unnötige Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch höhere Steuern zu verursachen.
Der Antrag wird nun im Rat weiterbearbeitet.