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Umzug der RSAG von Eitorf nach Ruppichteroth

Neues aus dem Gemeinderat

Umzug der RSAG nach Ruppichteroth

Die RSAG plant, ihren Standort von Eitorf nach Ruppichteroth zu verlegen. Dies nahm die FDP zum Anlass das Thema im Rat zu diskutieren. Bei der Ratssitzung war ein Vertreter der RSAG zugegen, um Rede und Antwort zu stehen. Hierbei erläuterte er die Sicht des RSAG. Obwohl Eitorf zentral liegt, bietet das Gelände keine Möglichkeit zur Erweiterung. Der neue Standort in Ruppichteroth kann frühestens ab 2030 in Betrieb gehen.

Für Bürgerinnen und Bürger ist vorgesehen, Grünabfälle und Elektroschrott künftig am Bauhof abzugeben. Gespräche mit der Verwaltung müssen noch stattfinden. Die RSAG übernimmt von dort die Abholung. Alternativ bleibt die Abholung am Haus bestehen – bis zu 3 m³ nach vorheriger Anmeldung. Es gilt immer zu bedenken, die Kosten dürfen u.E. nicht bei der Kommune hängen bleiben. Die Müllentsorgung ist Sache der RSAG und nicht der Verwaltung.

Das bisherige Gelände in Eitorf soll nach dem Umzug verkauft werden.

Sperrung des Spinnerwegs durch Firma Retzer

Der Spinnerweg wurde von der Firma Retzer gesperrt. Dies führte bei der Bevölkerung zu großem Unmut. Daher kam dieses Problem in den Rat. Der jetzt gesperrte Weg befindet sich vollständig in Privateigentum; im Grundbuch ist keine öffentliche Widmung eingetragen. Damit liegt das Recht zur Sperrung rechtlich beim Eigentümer.

Sascha Liene betonte, dass das Eigentumsrecht ein hohes Gut sei und Herr Retzer damit auf der rechtlich sicheren Seite stehe. Ob eine Möglichkeit besteht, einen Teil des Weges temporär wieder zu öffnen, soll nun in Gesprächen zwischen der Verwaltung und der Fa. Retzer geklärt werden. Bei den geplanten Vorhaben der Fa. ist dies aber zu bezweifeln

Rat beendet Planungen für das Krewel‑Gelände

Der Rat der Gemeinde Eitorf hat nach dem Hauptausschuss das Planungsende für das Krewel‑Gelände beschlossen – gegen die Stimme des Bürgermeisters. Die Verwaltung verfügt damit über eine klare Linie für das weitere Vorgehen. Durch den Stopp der Planungen werden Haushaltsmittel eingespart und können nun gezielt für die Renovierung aller Schulen eingesetzt werden. Für Eitorf ist dieser Beschluss gut. Jetzt können alle Schulen nacheinander renoviert und auf den neuesten Stand gebracht werden.

Die SPD beantragte zudem die Aufhebung der bestehenden Verwendungssperre. Diesem Antrag konnten sich alle Fraktionen anschließen. Eine Entscheidung darüber kann jedoch erst in der nächsten Ratssitzung getroffen werden.